Erfolge für ABO Energy in der Wind-Ausschreibung

Baustelle Windpark Heimbach-Vlatten
Baustelle des Windparks Heimbach-Vlatten

(Wiesbaden, 21. September 2026) ABO Energy hat sich in der August-Ausschreibung der Bundesnetzagentur erneut erfolgreich behauptet. Für drei Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von 102,2 Megawatt erhielt das Unternehmen den Zuschlag. Die Bundesnetzagentur vergab insgesamt 237 Zuschläge mit einer Gesamtleistung von rund 2,5 Gigawatt.

Berücksichtigt wurden der Windpark Bentheim Süd in Niedersachsen (7 x Siemens Gamesa SG 7.0-170, je 6,6 MW), der Windpark Rhein-Mosel in Rheinland-Pfalz (4 x Siemens Gamesa SG 7.0-170, je 7 MW) sowie der Repowering-Windpark Losheim im Saarland (4 x Nordex N163, je 7 MW). Die Inbetriebnahme der Windparks ist zwischen Mitte 2028 und Anfang 2029 vorgesehen.

Fortschritte in deutschen Projekten

Auch bei anderen deutschen Windparks erzielte das Unternehmen Fortschritte. So veräußerte ABO Energy jüngst die Projektrechte des Windparks Dittelsheim-Heßloch 2 in Rheinland-Pfalz an Vattenfall. Die sechs Windkraftanlagen mit rund 43 Megawatt sind eine Erweiterung eines bestehenden interkommunalen ABO Energy-Windparks mit 17 Anlagen aus den Jahren 2012 bis 2014. In Nordhessen hat ABO Energy kürzlich Projektrechte eines weiteren genehmigten Windparks mit 28 Megawatt veräußert.

In Nordrhein-Westfalen hat ABO Energy zudem die Projektrechte des Windparks Olpe Rehringhausen an Perigus Energy verkauft. Das Projekt umfasst drei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt. ABO Energy hat außerdem das derzeit im Bau befindliche Repoweringprojekt Heimbach-Vlatten in Nordrhein-Westfalen an Blue Elephant Energy (BEE) veräußert. Die beiden Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt ersetzen drei Altanlagen mit je 600 Kilowatt. BEE kaufte zudem den ebenfalls im Bau befindlichen hessischen Windpark Ortenberg mit drei Anlagen.

Trianel Erneuerbare Energien, die den von ABO Energy im Jahr 2021 errichteten Windpark Dreieck Spreeau mit bislang acht Anlagen in Brandenburg betreiben, kauften jüngst auch dessen genehmigte Erweiterung um drei zusätzliche Anlagen.

„Das Ausschreibungsergebnis unterstreicht die Stärke unseres deutschen Windportfolios. Mit Projekten in drei Bundesländern konnten wir uns erneut im Wettbewerb behaupten und schaffen die Voraussetzungen für die weitere erfolgreiche Projektentwicklung in unserem Heimatmarkt“, sagt ABO Energy-Geschäftsführer Dr. Thomas Treiling.

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Lena Fritsche

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